Auch wenn im Grunde jedes Bauteil - ob Speicher oder Schalter - die Signallängen verändern kann, kann man folgende Bauteile wohl als spezielle Bauteile in extra hierfür betrachten:
- Impulsverlängerung
- Impulsverkürzung
- Impuls-Messung
Impulsverlängerung
Signallängen-Erhöher; Eingang links; Ausgang rechts
Unten Input, oben Output
Unten und Oben sowohl Input als auch Output
Der Signallängen Erhöher erhöht das eingehende Signal um genau einen Tick.
Das links eingehende Signal wird mit Verzögerung durch den oberen Verstärker gesendet, dadurch das die Verzögerung unten auf der Kabelstrecke um 1 Tick höher ist, kommt das Signal auch einen Tick später herraus. Hierdurch wird das Ausgangssignal auf der rechten Seite um einen Tick erhöht.
Die gleiche Konstruktion ist ebenfalls mit nur einem Verstärker auf beiden Seiten möglich, jedoch muss einer der Verstärker um einen Tick verzögert werden.
Ein Block aus 14 Signalverlängerungen. Erhöht die Signaldauer des Schalters von 8 auf 22 Ticks.
Bei 28 Verstärkern und einer Verlängerung von 14 Ticks entspricht das einer Effektivität von 0,5 Ticks je Verstärker.
In einer anderen Version lässt sich das Signal mit 23 Verstärkern auf 51 statt 22 Ticks erhöhen (ACHTUNG! : Mindestlänge des Signals 8 Ticks --> 1 Steintaster, Trittplatte, etc.). Dazu baut man wie oben eine Doppelreihe an Verstärkern hin (6 lang also 12 Stück insgesammt) und eine Doppelreihe zurück (5 lang). Die Reihen werden am Ende so verbunden, dass das Signal 1* hin und 1* zurück läuft.
Signal-Erhöherschaltung
Die Äußeren Verstärker werden auf 4 Ticks gestellt, die Inneren auf 1. Der Input wird direkt mit dem Output durch einen 1-Tick-Verstärker verbunden.
Signal-Erhöherschaltung
Dadurch wird die Verzögerung auf 1 Tick reduziert. Bei 23 Verstärkern und einer Verlängerung von 43 Ticks entspricht das einer Effektivität von ~1,87 Ticks je Verstärker.
Eine andere, Konstruktion ist ein RS-NOR Latch, das sich nach einiger Zeit wieder zurücksetzt. So wird, wenn S kurz eingeschaltet wird und Q aktiviert wird, einerseits das Ausgangssignal ausgegeben, andererseits wird ein Signal in eine Verstärkerfolge geschikt, die nach dem Durchlaufen R aktivieren, was wiederum Q deaktiviert. Um es wirklich zu verstehen, sollte der Artikel zum RS-NOR Latch durchgelesen werden.
Noch eine Weitere Konstruktion sind Komparatoren, der Eine Nach Vorne und der andere nach Hinten gerichtet. Dieses Signal wird um ca. 15 Ticks verlängert. Diese Konstruktion ist natürlich unendlich erweiterbar.
Impulsverkürzung
Signallängen-Verminderer; Eingang unten-links; Ausgang oben-rechts
Beim Signallängen-Verminderer wird das eingehende Signal um genau einen Tick vermindert - ein Signal mit der Länge von eins kommt nicht mehr hindruch und wird geschluckt.
Das Signal, welches auf der linken Seite eingeht, gelangt gleichzeitig bei der Piston sowie beim rechten Kabelstrang an. Dadurch, dass der Piston grob einen Tick benötigt, um den Stein weiterzuschieben, gelangt der Stein einen Tick später als das Signal beim rechten Kabelstrang an. Sobald der Stein nun dort angelangt ist, wird auch dort das Signal weiter geleitet. Es wird also genau ein Tick verschluckt. Die Verzögerung für den Piston muss 2 Ticks betragen, sonst gibt es Probleme beim Zurückziehen des Blocks. Die Verzögerung zum rechten Kabelstrang muss auch 2 Ticks betragen, da jedoch ein Verstärker mit der 2-Tick Einstellung die Signallänge ebenfalls wieder auf zwei setzen würde (und somit ein normalerweise 1 Tick langes Signal wieder auf 2 ticks verlängern würde), müssen wir zwei Verstärker mit je einem Tick nutzen.
Impuls-Messung
Die Längenkontrolle kann einfach durch das aneinanderreihen von Verstärkern mit einer Ein-Tick Einstellung durchgeführt werden. Am Aufleuchten der Verstärker kann man ablesen, wieviele Ticks das Signal gerade lang ist, bzw. wie die Verzögerung gerade verläuft. Bei einem 2-er Tick leuchten 2 Reapeter, bei einem 3.er tick 3 und so weiter.
Will man nun überprüfen, wie lang ein Tick ist, kann man Verstärker aus dem Strang nehmen und durch Redstone-Kabel ersetzen, welche zu einem Und-Gatter führen. Ein Signal mit einer bestimmten Länge erreicht nun den weiter hinterliegenden Ausgang (Kabelanschluss zum Und-Gatter), während vorne am Anschlusspunkt das Signal noch am durchfließen ist und so kurzfristig ein positives Signal abgibt. Das Und-Gatter zeigt nun allerdings immer positiv an, wenn ein längeres Signal hereinkommt. Durch die Überprüfung und Verbindung von mehreren Und-Gattern oder anderen Elementen, kann man schlussendlich auch auf eine genaue Signallänge überprüfen.