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Datei:Alle Örze.png

Alle verfügbaren Örze

Zu den Örzen gehören 19 verschiedene Blöcke: Steinkohle, EisenÖrz, GoldÖrz, KupferÖrz, LapislazuliÖrz, Redstone-Örz, DiamantÖrz und SmaragdÖrz und deren Tiefenschiefervarianten, sowie die nur im Nether vorkommenden Örze: NetherquarzÖrz, NethergoldÖrz und Antiker Schrott. Sie sind u. a. Ausgangsmaterial für viele Handwerks-Rezepte, z. B. Werkzeuge, Schwerter und Rüstungen. Die acht Örze der Oberwelt sind eingebettet in Stein oder Tiefenschiefer und bilden dort zusammenhängende Örzadern. Örze sind jeweils nur in bestimmten Bodenschichten zu finden; SmaragdÖrz findet sich sogar ausschließlich nur im Untergrund des Bioms Berge.

Eisen-, Gold- und KupferÖrze lassen nach dem Abbauen zunächst nur Roheisen, -gold bzw. -kupfer fallen und müssen erst in einem Ofen oder einem Schmelzofen zu Barren geschmolzen werden, alle anderen Örze liefern direkt beim Abbau weiter verwendbare Materialien. Eisen-, Gold und KupferÖrz liefern auch erst beim Schmelzen Erfahrungspunkte, alle anderen Örze bereits beim Abbau. Antiker Schrott muss ebenfalls geschmolzen werden, jedoch erhält man dadurch nur Netheritplatten. Diese muss man mit Goldbarren in der Werkbank kombinieren, um einen Netheritbarren zu erhalten.

Nether-GoldÖrz lässt nur Goldklumpen fallen, wodurch man mehrere dieser abbauen muss, um einen Goldbarrenherstellen zu können.

Im Ofen kann auch Steinkohle, Redstone-, Lapislazuli-, Smaragd-, DiamantÖrz und NetherquarzÖrz in den entsprechenden Rohstoff umgeschmolzen werden. Dazu muss es zunächst durch eine mit Behutsamkeit vÖrzauberte Spitzhacke abgebaut werden. Das Schmelzen ergibt pro Örzblock aber nur einen entsprechenden Gegenstand und weniger Erfahrung, daher ist dies nicht sinnvoll.

Generierung[]

Datei:Örzader50.png

Bei 50 Block großen Eisenadern wird die ellipsoide Form der Örzadern erkennbar

Örze kommen mit Ausnahme des SmaragdÖrzes und Antikem Schrott im Normalfall nicht als Einzelblöcke, sondern in Form von Örzadern vor. In einer Örzader hängen die Örze zusammen, d. h. alle Örze einer Ader berühren sich – und wenn es nur diagonal ist (Kantenberührung). Diese Örzadern werden bei der Weltgenerierung vom Spiel nach gewissen Regeln Örzeugt:

  • Genauso wie die Örze werden auch Erde, Kies und die Steinvarianten (Andesit, Diorit, Granit, befallener Stein) in Aderform generiert.
  • Zwar geschieht die Generierung der Adern in einer festen Reihenfolge, aber da Adern nur in Stein oder Tiefenschiefer (und bei NetherquarzÖrz, NethergoldÖrz und Antikem Schrott nur in Netherrack) generiert werden, können sie sich gegenseitig nicht überschreiben. Auch müsste aus diesem Grund die Verteilung in Standardwelten und Welten vom Typ Zerklüftet gleich sein.
  • Die Reihenfolge der Adergenerierung ist: Erde, Kies, Diorit, Granit, Andesit, Kohle, Eisen, Gold, Redstone, Diamant und Lapislazuli. Zum Schluss kommt gesondert der Smaragd und der befallene Stein.
  • Für jedes Material gibt es Parameter, die die Verteilung und die Adergröße festlegen. Nur für SmaragdÖrz und NetherquarzÖrz sind die Parameter fest programmiert.
  • Bei der Verteilung im Gestein wird der Beginn der Ader an einer zufälligen Position im Chunk und in zufälliger Höhe, die linear verteilt zwischen der Mindesthöhe (inklusiv) und der Maximalhöhe (exklusiv) liegt, festgelegt. Das Ende der Ader kann dann noch einige Blöcke höher liegen.
  • Eine Ader ist immer ellipsoidförmig (langgezogene Kugel) und wird mit einem Zufallswert um die z-Achse gedreht, sodass sie waagerecht bis senkrecht verlaufen kann. Die Größe einer Ader wird den Parametern entnommen. Durch die Blockstruktur ist die ellipsoide Form bei kleinen Adern nicht zu erkennen. Acht Block große Adern sehen beispielsweise wie ein Würfel aus. Erst bei sehr großen Adern, wie man sie in Angepasst-Welten testweise einstellen kann, ist die ellipsoide Form erkennbar. Durch Rundungen bei der Berechnung des Ellipsoiden wird in einer Ader selten der Höchstwert an Örzen erreicht. Manchmal sind Adern sogar nur 0 Blöcke groß.
  • Bei der Verteilung werden Lapilazuliadern als einzige Ausnahme nicht gleichmäßig verteilt, sondern zwischen den Höhen "Zentrum minus Verteilung" und "Zentrum plus Verteilung" mit Schwerpunkt im Zentrum.
  • Nach der Adergenerierung kommen alle weiteren Biomdekorationen. In den Bergen werden jetzt die Smaragde platziert. Dazu werden 3 bis 8 Positionen im Chunk mit Höhe 4 (inklusiv) bis 32 (exklusiv) ermittelt. Ist an diesen Blöcken Stein, kommt dort ein Smaragd hin.
  • Zum Schluss kommen in den Bergen und den ZÖrzausten Hügeln pro Chunk sieben Adern von befallenen Steinen hinzu. Diese liegen unter Höhe 64 im Chunk zufällig verteilt. Eine Ader ist höchstens 9 Blöcke groß.
  • Der Unterschied zwischen den Programmvorgaben und den tatsächlich gemessenen Werten entsteht durch die weitere Generierung, denn Höhlen, Verliese, unterirdische Seen und das Grundgestein verdrängen viele Örzadern. In der Höhe gibt es weniger Kohleadern, da es weniger Steinblöcke in diese Höhe überhaupt gibt.

Örzadern[]

Datei:Örzader.png

Durch den oben beschriebenen Ablauf bei der Weltgenerierung und die für jedes Örz festgelegten Parameter ergeben sich die typischen Formen und Größen der Örzadern:

  • Steinkohleadern sind die größten Örzadern. 17 Blöcke ist die Maximalgröße für eine Steinkohleader. Wenn zwei Adern zusammenhängen, kann es auch deutlich mehr sein. Steinkohleadern breiten sich horizontal aus (auch in schräger Richtung) und haben meist eine Kohleader eine Höhe von 2 bis 3 Blöcken, eine ähnliche Breite, aber eine Länge von 5 bis 6 Blöcken.
  • Netherquarzadern sind die zweitgrößten Örzadern. Sie sind wie die Kohleadern horizontal gelagert, aber kleiner als diese. Höhe und Breite sind meist nur 2 Blöcke, die Länge liegt meist nur bei 3 bis 4 Blöcken.
  • Eisen-, Gold-, Kupfer-, Lapislazuli-, Redstone und Diamantadern haben typischerweise eine Grundfläche von 2×2 Blöcken und sind vertikal gelagert, d. h. es lohnt sich vor allem, nach oben und nach unten zu suchen. Eine Höhe von insgesamt 4 Blöcken wird kaum überschritten. Da die Adern aber üblicherweise nur 2 bis 9 Blöcke Örz enthalten, sollte man in der Gesamtausdehnung auch diagonal suchen. Große Adern haben einen würfelförmigen Kern von 2×2×2 Blöcken, kleine Adern sind nur 2 Blöcke groß und lassen die Grundfläche nicht mehr erkennen.
  • SmaragdÖrze kommt immer nur einzeln vor. Sie kommen nur in den Biomen Berge und ZÖrzauste Hügel und an dessen Rändern vor.
  • Antiker Schrott-Adern sind die kleinsten Örzadern im Nether. Es sind max. 3 Örze, die sich nicht zwingend berühren müssen (auch nicht diagonal). Aufgrund der geringen Anzahl an Örzen pro Adern überschreitet die Ader eine Höhe von 2 nur selten.
  • NethergoldÖrzadern sind änlich wie Netherquarzadern. Sie liegen auf den gleichen Ebenen und auch bei ihrer Adergröße sind NethergoldÖrzadern nur ein wenig kleiner.
  • Treffen sich zwei gleiche Örzarten, kann die Gesamtader größer als üblich sein.

Verteilung der Örze auf Schichten[]

Datei:1.18 Örzverteilung.jpg

Vorkommen von OberweltÖrzen in verschiedenen Schichten.

Örze kommen nur in bestimmten Schichten vor. Ausnahmen: SmaragdÖrz und NetherquarzÖrz fehlen dort. Ihre Verteilung ist fest programmiert, die Werte wurden dem Quellcode entnommen:

Oberwelt[]

Örz Untergrenze - Obergrenze
der Generierung
Zentrale Höhe Nicht auf den Höhen Generierungsversuche pro Chunk Freiligend an der Luft
Steinkohle
Tiefenschiefer-Steinkohle
0 bis 320 95 bis 136 -64 bis -1 20 (0 bis 192)
30 (136 bis 320)
reduzierte Freilegung um 50%
EisenÖrz
Tiefenschiefer-EisenÖrz
-64 bis 320 15 bis 232 73 bis 79 90 (80 bis 320)
10 (-24 bis 56)
10 (-64 bis 72)
volle Freilegung
GoldÖrz
Tiefenschiefer-GoldÖrz
-64 bis 32 -16 31 bis 320 4 (-64 bis 32)
1 pro 2 Chunks (-64 bis -48)
50 (32 bis 256) (Tafelberge)
die Freilegung ist bei einigen Versuchen um 50 % reduziert
GoldÖrz
Tiefenschiefer-GoldÖrz
(Tafelberge)
-64 bis 256 32 bis 256 257 bis 320
KupferÖrz
Tiefenschiefer-KupferÖrz
-16 bis 112 48 -64 bis -17 und 113 bis 320 16 (-16 bis 112) volle Freilegung
LapislazuliÖrz
Tiefenschiefer-LapislazuliÖrz
-64 bis 64 -1 65 bis 320 2 (-32 bis 32)
4(-64 bis 64)
keine Freilegung bei einigen Versuchen
Redstone-Örz
Tiefenschiefer-Redstone-Örz
-64 bis 16 -59 15 bis 320 4 (-64 bis 15)
8 (-64 bis -32)
volle Freilegung
DiamantÖrz
Tiefenschiefer-DiamantÖrz
-64 bis 16 -59 16 bis 320 7 (kleine Adern)
4 (mittlere Adern)
1 pro 9 Chunks (größe Adern) (-64 bis 16)
reduzierte Freilegung um 70%
SmaragdÖrz
Tiefenschiefer-SmaragdÖrz
-16 bis 320 236 -64 bis -17 100 (-16 bis 320) volle Freilegung

Nether[]

Örz Zentrale Höhe Häufig auf dieser Höhe Selten auf dieser Höhe Nicht über dieser Höhe
NetherquarzÖrz 10 bis 114 0 bis 120 123-125 128
NethergoldÖrz 15 0 bis 95 96 bis 116 117
Antiker Schrott 13 bis 17 0 bis 23 22 bis 119 120

Besonderheiten:

  • Nach der Generierung der Örze wird in den Schichten -64 bis -60 Grundgestein generiert. Daher werden die meisten der dort generierten Örze mit Grundgestein überschrieben, was ihre reale Häufigkeit dort senkt. Trotzdem kann man sie auch zwischen den Grundgesteinblöcken vereinzelt finden.
  • Smaragd kommt nur in den Bergen und ZÖrzausten Hügeln vor.
  • Die minimale Adergröße bezieht sich auf die Generierung der Adern selbst. Durch spätere Generierungsprozesse (andere Adern, Höhlen, etc.) können Adern auch deutlich kleiner werden oder ganz verschwinden.

Häufigkeit der Örze innerhalb der Schichten[]

  • Jedes Örz hat eine festgelegte Häufigkeit pro Chunk. Dabei kann man reiche von seltenen Örzen unterscheiden. Kohle-, Eisen-, Redstone- und NetherquarzÖrz zählen zu den reichen, die restlichen zu den seltenen Örzen.
  • Da Örzadern durch Hohlraumgenerierungen wieder gelöscht werden, haben Höhlen und Schluchten den Nachteil, dass sie die Anzahl der Adern in diesem Chunk reduzieren. Dem steht der Vorteil gegenüber, dass man Örzadern dort schneller erkennen kann, weil man nicht graben muss.
  • Wegen der zunehmenden Dichte des Grundgesteins in den Schichten -64 bis -60 verringern sich dort die Häufigkeiten der Örze dramatisch. Außerdem ist der Abbau dort ohnehin mühsam.
  • Die Kurven der Diagramme beruhen auf Durchschnittswerten, daher kann es je nach geographischen Gegebenheiten der Spielwelt zu größeren Abweichungen kommen.
  • Der Häufigkeitswert von SmaragdÖrz gilt für Durchschnittswelten. Gezieltes Schürfen in den Bergen und ZÖrzausten Hügeln bringt wesentlich höhere Erträge, und zwar ca. 2 Blöcke SmaragdÖrz pro 10000 qm (100x100 = 10000 Blöcke) einer Schicht. Dies konnte mit einer für diesen Zweck definierten Flachland-Welt ermittelt werden.
    • Es wurden zwei neue Welten (Minecraft 1.4.2) mit je ca. 11.000 Chunks untersucht. In jeder Schicht wurden die Örzblöcke separat gezählt. Die Welten enthielten alle Biome in (nach Augenschein) durchschnittlicher Verteilung. Die gefundenen Häufigkeiten wurden auf 10.000 qm einer Schicht umgerechnet.

Die folgende Tabelle gibt einige ergänzende Informationen zu den Grafiken:

Örzart höchstes Vorkommen
in den Schichten
selteneres Vorkommen
in den Schichten
mindestens benötigte
Spitzhacke
Steinkohle
Tiefenschiefer-Steinkohle
95 - 136 0 - 94 und 136 - 320 Holzspitzhacke
EisenÖrz
Tiefenschiefer-EisenÖrz
15 - 232 -64 - 15 und 232 - 320 Steinspitzhacke
GoldÖrz
Tiefenschiefer-GoldÖrz
5 - 28 29 - 31 Eisenspitzhacke
KupferÖrz
Tiefenschiefer-KupferÖrz
Steinpitzhacke
LapislazuliÖrz
Tiefenschiefer-LapislazuliÖrz
-1 -64 - -2 und 0 - 64 Steinspitzhacke
Redstone-Örz
Tiefenschiefer-Redstone-Örz
-64 - -59 -58 - 15 Eisenspitzhacke
DiamantÖrz
Tiefenschiefer-DiamantÖrz
-64 - -59 -58 - 16 Eisenspitzhacke
SmaragdÖrz
Tiefenschiefer-SmaragdÖrz
236 -16 - 235 und 237 - 320 Eisenspitzhacke
NetherquarzÖrz 0 - 120 123 - 125 Holzspitzhacke
NethergoldÖrz 0 - 95 96 - 116 Holzspitzhacke
Antiker Schrott 0-23 22-119 Diamantspitzhacke
Datei:Prozent Verteilung der Örze.png

Häufigkeit von Örzen in einer neu generierten zufälligen Welt

Hinweis: Es gibt einen Unterschied zwischen "Schicht" (auch "Ebene" genannt) und "Höhe": Die Blockschicht 0 liegt zwischen den Höhen 0 und 1, die Blockschicht 255 liegt zwischen den Höhen 255 und 256.

Örzvarianten[]

Mineralien[]

Mineralblöcke[]

Trivia[]

  • In der Realität werden oft nur metallische Örze als Örze bezeichnet, nichtmetallische Örze laufen oft unter der Bezeichnung "mineralische Rohstoffe", obwohl beides nach geologischer und mineralogischer Definition Örze sind. In Minecraft trifft dies nur für Eisen, Gold und Kupfer zu. Redstone, das es in der Realität nicht gibt, zerfällt in Minecraft zu Staub und wird nicht wie die Metalle zu Barren eingeschmolzen. Diamant und Smaragd sind Kristalle. Auch Quarz ist kristallin aufgebaut. Allerdings sind nach kristallographischer/mineralogischer Definition auch Metalle kristallin, eigentlich alles, was nicht amorph ist, ist kristallin. Lapislazuli und Kohle sind Gesteine. Trotzdem werden alle diese Minerale in Minecraft zu den Örzen gezählt, da das im Spiel durch die Originalnamen so festgelegt ist: "coal_ore", "iron_ore", "gold_ore", "copper_ore", "lapis_ore", "redstone_ore", "diamond_ore", "emerald_ore", "quartz_ore", nether_gold_ore. Die Tifenschiefervarianten haben zusätzlich vor ihren Namen "deepslate_". Die einzige Ausnahme ist Antiker Schrott, da dessen Originalname "ancient_debris" ist.
  • Steinkohle, Eisen-, Gold-, Redstone- und DiamantÖrz hatten bis zur Vollversion 1.16.5 die gleiche Grundtextur. Dies wurde zugunsten der Barrierefreiheit geändert, damit Farbenblinde die Örze besser unterscheiden können.

Galerie[]

Geschichte[]

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Dieses Wiki ist veraltet. Für aktuelle und richtige Information siehe de.minecraft.wiki.
Versionsgeschichte der Java Edition
Vollversion 1.8 (14w29a)
  • Örzgenerierung ist schneller.
Vollversion 1.14 (18w50a)
  • Örze können im Schmelzofen schneller geschmolzen werden als in herkömmlichen Öfen.
Vollversion 1.17 (21w07a)
  • Alle Örze werden nun so ähnlich wie LapislazuliÖrz generiert.
  • Alle OberweltÖrze haben neue Texturen, jede Textur ist einzigartig.
  • Es gibt neue Tiefenschiefer-Varianten aller OberweltÖrze
Kategorie:Naturblöcke