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Die Welt von Minecraft ist sehr groß und es kann passieren, dass man sich in ihr verläuft. Hier sind einige Tipps, um sich auf der Minecraft-Map zu orientieren.

Startpunkt

Wenn man das Spiel startet, hat man einen sogenannten Startpunkt (Spawnpunkt). Wird eine neue Welt erzeugt, beginnt man auf diesem Punkt. Man landet auch wieder in dessen Nähe, wenn man stirbt und das zuletzt benutzte Bett zerstört wurde.

Es empfiehlt sich daher, das erste Haus oder die Basis möglichst nah am Spawnpunkt zu bauen. Man sollte vor allem als erstes in einer neuen Welt den Startpunkt deutlich markieren, damit man ihn leicht wiederfindet, ohne dafür sterben zu müssen. Der Weg vom Startpunkt zur Basis sollte auch leicht zu finden sein.

Vorausgesetzt, über dem Spieler sind zwei Blöcke frei, wird der Startpunkt auf die Stelle gesetzt, an der das Bett steht, in dem man als Letztes geschlafen hat. Wird dieses Bett entfernt, gilt jedoch der Startpunkt wieder als Startpunkt, egal, wieviele zuvor genutzte Betten noch stehen.

Für den Fall, dass man sich verlaufen hat, und nicht extra sterben möchte, um zum Startpunkt zurückzukehren, empfiehlt es sich, einen Kompass herzustellen. Dieser zeigt statt nach Norden immer auf den Startpunkt. Das ist besonders in Höhlen für die Orientierung nützlich.

Vorlage:Crafting

FackelnOrientierung

Fackeln zur Orientierung bei Nacht

TurmOrientierung

Turm mit Fackeln zur Orientierung

SonneOrientierung

Aufgehende Sonne zur Orientierung

Sonnenblumenebene

Sonnenblumenebene

Karte

Man hat zudem die Möglichkeit, sich eine Karte aus Papier und einem Kompass herzustellen. Auf ihr kann man die Himmelsrichtung in der üblichen Weise ablesen, sofern man sich gerade auf dem angezeigten Gebiet befindet. Oben ist Norden, rechts ist Osten, links ist Westen und unten ist Süden.

Vorlage:Crafting

Fackeln

Die einfachste Methode, sich zu orientieren, ist es, Fackeln in den Boden zu setzen und sich so den Weg zu markieren. Diese Methode ist besonders nachts hilfreich. Im Nether kann man alternativ auch den unendlich lange brennenden Netherstein anzünden, darf sich dabei aber nicht durch natürlich generierte brennende Nethersteine verwirren lassen.

Türme

Eine etwas aufwändigere Methode ist, Säulen, große Türme oder auffällige Objekte zu bauen. Dabei muss jenes gut beleuchtet sein und möglichst die Landschaft überragen. Die Gebilde sollten zudem irgendwie den Weg zurück weisen, wobei reicht, wenn eine Fackel an der Seite hängt, in die man gehen muss.

Sonne, Mond, Wolken

Eine simple Methode ist auch, sich an der Sonne oder am Mond zu orientieren. Dabei nutzt man die Tatsache, dass die Sonne und der Mond immer im Osten aufgehen und im Westen untergehen. Bevor man seine Basis hinter sich lässt, sollte man schauen, in welche Richtung die Sonne oder der Mond wandert und daraus ermitteln in welche Himmelsrichtung man sich bewegt. Zudem sollte man sich möglichst nur in eine exakte Himmelsrichtung bewegen, um den Rückweg leichter zu finden.

Genauso kann man sich an Wolken und Sternenhimmel orientieren (wenn Sonne/Mond von irgendwas verdeckt werden). Wolken und Sternenhimmel bewegen sich wie Sonne und Mond immer von Osten nach Westen.

Sonnenblumen

Sonnenblumen zeigen immer nach Osten, wo die Sonne (und der Mond) aufgehen.

Debug-Bildschirm

Debug-bildschirm

Koordinaten und Blickrichtung im Debug-Bildschirm

Auf dem Debug-Bildschirm, welchen man mit F3 aufrufen kann, kann man auf der linken Seite viele zur Orientierung nützliche Informationen einsehen, wenn in den Einstellungen "Reduzierte Debug-Infos" sowie die dazugehörige Spielregel "reducedDebugInfo" ausgeschaltet sind. Ist das nicht so, werden nur nur die relativen Chunk-Koordinaten angezeigt, was zumindest für die Ermittlung der Himmelsrichtung ausreicht: eine aufsteigende X-Koordinate (die erste) weist nach Osten, eine aufsteigende Z-Koordinate (die letzte) weist nach Süden.

Koordinaten

Zum Orientieren sind die Angaben X, Y und Z links auf dem Debug-Bildschirm wichtig. Wenn man vorhat, auf eine größere Reise zu gehen, ist es sinnvoll, sich die Position der Basis oder wichtiger Orte zu notieren.

Die X-Koordinate nimmt nach Osten zu. Positive X-Koordinaten liegen also östlich vom Nullpunkt, negative westlich vom Nullpunkt. Die Z-Koordinate nimmt nach Süden zu. Positive Z-Koordinaten liegen also südlich vom Nullpunkt, negative nördlich vom Nullpunkt. Die Y-Koordinate zeigt die Höhe an. Der Startpunkt liegt nicht exakt auf dem Nullpunkt, sondern nur in dessen Nähe.

Koordinatenkreuz

Mit dem Befehl Schrägstrich oder 1= fehlt, siehe Dokumentation kann man sich oder einen anderen Spieler an beliebige Koordinaten teleportieren.

Blickrichtung

Die Angabe "Facing" zeigt die Himmelsrichtung an: north (Norden), east (Osten), south (Süden) oder west (Westen). Zudem sieht man, wie sich die Koordinaten verändern würde, wenn man in die Richtung, in die man schaut gehen würde: "Towards negative Z" bedeutet dann, dass die Z-Koordinate beim Geradeausgehen abnehmen würde. Die erste Zahl der letzten Angabe in der Zeile gibt den Winkel, in den man schaut, in Grad an, wobei die Himmelsrichtung, in die man schaut, bei 0° Süden, 90° Westen, 180° oder -180° Norden und -90° Osten entspricht. Die zweite Zahl dieser Angabe ist zur Orientierung irrelevant, da sie die vertikale Blickrichtung angibt.

Blocktextur

Wer sich als Spurensucher betätigen möchte, kann sich auch bestimmte Texturmerkmale der häufigsten Blöcke (Stein, Gras, Sand, Netherstein) einprägen. Dabei wird ausgenutzt, dass diese Texturen stets in derselben Orientierung in der Spielwelt platziert werden. Diese Variante kann auch unterirdisch genutzt werden. Man muss hierzu im Menü/Optionen/Grafikeinstellungen "Alternative Blocktexturen" deaktiviert haben.

Hier sieht man die Standard-Textur von vier häufig vorkommenden Blöcken. Die Blöcke sind nach Norden ausgerichtet, d.h. unten ist immer Süden. Bestimmte Texturmerkmale können beim Bestimmen der Himmelsrichtung helfen:

  • Stein hat auf der südlichen Seite einen 2 x 2 Pixel großen grauen Fleck.
  • Gras hat einen hellen "Schlüssel", dessen längere Seite nach Westen weist.
  • Sand hat eine 3 x 3 Pixel große "Blume" am südlichen Rand.
  • Netherstein hat auf der südlichen Seite einen schwarzen Winkel.

Orientierung in Höhlen

Es gibt Höhlen der verschiedensten Größen. In kleineren Höhlensystemen kann man sich ziemlich leicht orientieren. Dazu setzt man nur einige Fackeln an die Wand.

Bei größeren Höhlensystemen sollte man außer Fackeln noch auffällige Markierungen setzen. Man kann an Abzweigungen z.B. Schilder an die Wände hängen, die man mit Pfeilen beschriftet. Setzt man die Fackeln immer nur auf eine Seite des Weges (z.B. rechts), dann braucht man beim Rückweg nur darauf zu achten, dass sie sich nun auf der anderen Seite befinden müssen (in diesem Fall also links).

Sehr nützlich sind auch einzelne Sandblöcke. Sie sind in der nächsten Wüste oder am Strand einfach und in Massen erhältlich, im steinernen Höhlenlabyrinth sind sie immer sofort erkennbar, sie können in tiefen Höhlen von Lava nicht verbrannt werden und man kann eine Fackel an der Seite Richtung Ausgang platzieren.

Man sollte nie versuchen, sich direkt nach oben zu graben, da es sein kann, dass Kies oder Sand herunterfällt oder man in Wasser oder Lava gerät. Man sollte auch nicht direkt nach unten graben, da sich dort möglicherweise Lava oder große Löcher und weitere Höhlen befinden.

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