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Dies ist die Anleitung wie man im Spielmodus Überleben bzw. Hardcore anfängt. Die Grundlagen sollten bekannt sein.

Die Anleitung setzt voraus, dass man in einer vollkommen neuen Welt beginnt und ein neuer Tag soeben angebrochen ist. Man trifft dadurch noch nicht auf Monster und hat Zugang zu sämtlichen wichtigen Rohstoffen. Bei einer Mehrspielerpartie kann der Abbau von Rohstoffen wie Holz versperrt sein, und erst mal die Suche nach einem „freien Grundstück“ oberste Priorität haben.

Nachdem man den ersten Tag erfolgreich hinter sich gebracht hat, und die Nacht überlebt, geht es mit der Anleitung „Der zweite Tag“ weiter.

Grundlegendes

Im normalen Schwierigkeitsgrad wird man auf Monster treffen und von Hunger bedroht sein. Deswegen ist es wichtig, dass man zuerst einen Unterschlupf baut. Allerdings ist auch eine beliebte Methode für manche Spieler, die keine Lust haben, sich einen Unterschlupf zu bauen, sich in die Erde zu graben und den Eingang wieder zu verschließen und zu warten, bis der Tag anbricht. Bricht die Nacht herein, beginnen in der Finsternis Monster zu erscheinen, nämlich Zombies, Skelette, Spinnen, Endermen, Creeper und andere aber seltenere Monster. Zombies und Skelette verbrennen am Tag. Spinnen werden friedlich, solange sie nicht in einen zu dunklen Schatten geraten. Creeper bleiben aggressiv und fangen nicht an zu brennen. Monster, die am Tag nicht verbrennen, haben folgende Verhaltensweisen: Spinnen und Creeper despawnen (verschwinden) nach kurzer Zeit, wenn sie zu weit vom Spieler entfernt sind. Endermen können nicht mehr aggressiv werden und teleportieren sich meist schnell weg und despawnen. Ein Tag dauert ca. 10 Minuten, gefolgt von einer 10 minütigen Nacht. An diesem ersten Tag muss man es deshalb schaffen, einen Unterschlupf zu bauen, ganz besonders im Hardcore-Modus.

Ein Unterschlupf ist ein beleuchteter Hohlraum in dem sich der Spieler aufhalten kann, in den aber Monster nicht eindringen können. Die meisten Monster erscheinen - „spawnen“ genannt - wenn die Umgebungshelligkeit einen gewissen Wert unterschreitet. Dies ist in der Nacht der Fall und deswegen ist ein Unterschlupf auf Beleuchtung durch Fackeln angewiesen, da ansonsten auch innerhalb des Unterschlupfs Monster spawnen könnten.

Folgende Punkte sind wichtig:

  • Rohstoffe: Holz und Stein (für alles weitere)
  • Werkzeuge
  • Fackeln
  • Unterschlupf bauen
  • Nahrung beschaffen
  • Bett errichten

Um den Unterschlupf schnell errichten zu können, muss man Werkzeuge und andere Hilfsobjekte herstellen, die auch beim Sammeln der nötigen Rohstoffe helfen.

Nahrung benötigt man zwar nicht unbedingt vor dem zweiten Tag, man sollte sich aber zumindest vorbereiten und jede Gelegenheit wahrnehmen, Weizenkörner zu sammeln, nach Kühen, Schweinen, Schafen, Hühnern und Kaninchen Ausschau zu halten, etc. Beim Zerstören vom Eichenlaub fallen manchmal Äpfel herab, ebenso wie Setzlinge, mit denen man neue Bäume pflanzen kann. Generell sollte man alle Gegenstände, die man zu Beginn findet, erst einmal aufbewahren.

Erstrebenswert ist die Herstellung eines Bettes. Mittels eines Bettes kann man die Nacht überspringen, was besonders bei den ersten Nächten sehr nützlich sein kann. Allerdings muss man dazu das Glück haben, in seinem Startgebiet auf Schafe zu treffen oder ausreichend Spinnen töten zu können. Außerdem nimmt man in Kauf, die Gegenstände von den normalerweise getöteten Monstern nicht zu bekommen.

In Mehrspielerpartien kann man sich diese Aufgaben teilen, d.h. einer könnte einen Unterschlupf bauen während die anderen Nahrung beschaffen bzw. alles für die Nahrungsproduktion vorbereiten. Das Bett verhält sich in Mehrspielerpartien etwas anders. Wenn sich Spieler 1 schlafen legt, geht die Nacht nicht vorüber, bis sich alle anderen Spieler in der selben Dimension auch schlafen legen.

Neues Spiel

Es kann passieren, dass man zu Beginn in einem Gebiet landet, in dem es an den nötigen Rohstoffen mangelt oder das extrem schlecht zu bereisen ist. In diesem Fall könnte man das Spiel beenden, die Welt löschen und ein anderes neues Spiel mit einer neuen Welt beginnen.

Als Allererstes sollte man seinen Standort markieren. Blöcke weggraben, mit Blumen kennzeichnen und ggf. später mit Sand, Holz oder Ähnlichem auffüllen und mit Fackeln markieren. Wenn man stirbt und das zuletzt benutzte Bett zerstört wurde, bzw. man noch kein Bett benutzt hat, wird man ungefähr in diesem Bereich bzw. in dem Chunk wiederbelebt.

Man sollte daher wissen, wo der Startpunkt liegt und problemlos von dort zu seiner gewählten Basis finden können. Generell sollte man nicht zu weit vom Startpunkt entfernt seine Basis errichten, da man diese Strecke eventuell später einmal laufen muss, und weil ein Kompass immer zu diesem Punkt zeigt. Aber man muss seine Basis deswegen nicht direkt über dem Startpunkt errichten. Für seine Basis sollte man einen etwas höheren Standpunkt suchen, der einem Überblick verschafft, und auch garantiert, dass man wieder leicht dorthin zurück findet.

Man kann den Schwierigkeitsgrad bei einem normalen Spiel jederzeit auf Friedlich stellen. Dadurch werden sämtliche Monster entfernt, man regeneriert Gesundheit ohne Nahrung und folglich hat man keine besondere Herausforderung mehr und kann ungestört bauen. Allerdings kommt man an einige Gegenstände nicht mehr, die von besiegten Monstern fallen gelassen werden, wofür man wieder in einen höheren Schwierigkeitsgrad wechseln sollte.

Der erste Tag

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Das Spiel beginnt am Morgen eines Tages. Im Laufe des Tages musst du dich auf die erste Nacht vorbereiten. Ein Tag in Minecraft dauert ca. 10 Minuten, dazu kommen weitere 10 Minuten Nacht. Davon sind jeweils etwa 1,5 Minuten Sonnenauf- und -untergang. Danach beginnt der Kreislauf von neuem.

Am ersten Tag ist alles friedlich. Man trifft nur auf Tiere, die einem keinerlei Schaden zufügen. In der Nacht allerdings erscheinen Monster, die versuchen, einen umzubringen. Wenn man in den Grafikoptionen den Helligkeitswert auf die niedrigste Stufe eingestellt hat, ist die Sicht mitunter so stark eingeschränkt, dass man ohne Fackeln praktisch nicht einmal Monster sieht, die direkt vor einem stehen. Mit einem Bett kann man die Nacht überspringen, um nicht in der Dunkelheit bauen zu müssen. Wenn du verhindern willst, dass die Zeit verstreicht, obwohl du abwesend bist, dann ist es empfehlenswert das Spiel anzuhalten (Funktioniert nur im Single Player!), da du besonders den ersten Tag voll ausnutzen solltest. Dazu musst du Esc drücken. Nun findest du dich im Menü wieder, und wenn du im Single Player spielst ist das Spiel angehalten. Alternativ kannst du das Spiel (ebenfalls über das Menü) verlassen. Achtung: Wenn du dich im Inventar befindest ist das Spiel nicht angehalten! In den folgenden Abschnitten erfährst du, wie du den ersten Tag verbringen solltest und die erste Nacht überlebst.

Holz

Datei:Wald.png

Ein Waldstück

Als Erstes benötigst du Holz. Um es zu erhalten, musst du Bäume suchen und diese fällen. Dazu stellst du dich vor einen Baum hin, visierst den Stamm mit dem Fadenkreuz an und hältst dann die linke Maustaste gedrückt, bis der Block - ein Baumstammblock - herabfällt. Dies wiederholst du mit allen Baumstammblöcken des Baums, bis du den ganzen Baumstamm abgeholzt hast. Mitunter bleiben die Blöcke am Boden liegen und du musst über sie drüber laufen, damit sie in deinem Inventar landen.

Die Blätter der Bäume können dir im Weg sein, diese kann man aber genauso aus dem Weg räumen, wie man Baumstämme abbaut. Ohne Baumstamm gehen Laubblöcke mit der Zeit von selbst genauso kaputt als würde man sie mit der Hand zerstören. Dabei können Setzlinge und Äpfel herausspringen. Etwa 5 Baumstammblöcke reichen fürs Erste. Du machst dir nämlich damit u. a. eine Axt, mit der das Holzhacken später viel schneller geht.

Datei:Crafting2x2.png

Der Craftingbereich des Inventars

Das „Machen“ wird in Minecraft wie in vielen anderen Spielen als „Crafting“ bezeichnet. Das bedeutet soviel wie Handwerk/Herstellen. Zuerst wandelst du das Holz in Holzbretter um. Dazu rufst du das Inventar auf - voreingestellte Taste ist E. Darin findest du oben rechts einen kleinen Craftingbereich mit vier Feldern. Dort hinein musst du deinen Stapel der gesammelten Baumstämme, den du sehr wahrscheinlich ganz unten links im Inventar findest, legen. Um ihn aufzunehmen, klickst du mit der linken Maustaste auf ihn und legst ihn dann mit einem weiteren Linksklick in eines der vier Craftingfelder. Dies sollte dann etwa so aussehen:

Für einen Baumstamm erhältst du vier Blöcke Holz. Klick nun so oft auf die Holzblöcke rechts im Ausgabefeld, bis alle Baumstämme links verschwunden sind. Alternativ kannst du mit Shift + Klicken sofort soviele Gegenstände herstellen, wie du Material in dem Herstellungsmenü auf der linken Seite hast. Behalte die Holzblöcke in der Hand, es geht nach der nächsten Überschrift direkt weiter:

Werkbank

Klicke nun mit der rechten Maustaste auf jedes einzelne Craftingfeld in deinem Inventar. Dadurch legst du in jedes nur einen Holzblock - sofern du den Holzblockstapel noch in der Hand hast. Du kannst aber auch die rechte oder linke Maustaste gedrückt halten und dann über die Felder ziehen. Dadurch werden bei der linken Maustaste, die Gegenstände auf die Felder aufgeteilt und bei der rechten Maustaste jeweils ein Gegenstand abgelegt. Dies macht das Craften oft viel effizienter und schneller. Den Rest kannst du mit einem Linksklick ins Inventar legen. Richtig gemacht sollte es dann so aussehen:


„Falsch gemacht“ können auch Stapel von Holz in den Feldern liegen. Das macht aber überhaupt nichts aus, es bleiben dann halt Holzstapel im Craftingbereich liegen, die man wieder ins Inventar zurücklegen muss oder aufsammeln, wenn man das Inventar schließt.

Nun klickst du einmal auf die Werkbank, die sich im Ausgangsfeld zeigt und legst sie dir ins Inventar in die unterste Zeile, das ist die Werkzeugleiste. Die Gegenstände dort kannst du mit den Tasten 1 bis 9 oder Mausrad auswählen und dann mit den Maustasten benutzen.

Die soeben erzeugte Werkbank ist eines der wichtigsten Gegenstände im gesamten Spiel. Durch sie erhältst du einen grösseren Craftingbereich, nämlich 3x3 Felder, wodurch das Craften nahezu aller Gegenstände überhaupt erst möglich wird. Eine Übersicht, welche Gegenstände du herstellen kannst, findest du auf der Craftingseite. Sämtliche 2x2-Rezepte funktionieren übrigens auch im 3x3-Feld.

Schließe nun das Inventar wieder mit erneutem Drücken von E. Wenn noch etwas im Craftingbereich gelegen hat, fällt es jetzt zu Boden und du kannst es aufsammeln. Nun wähle die Werkbank in deiner Werkzeugleiste. Das machst du mit einer der Tasten von 1 bis 9 oder Drehen am Mausrad. Die Steuerung ist soweit selbsterklärend, solange du nicht versehentlich F1 gedrückt hast und deswegen die Werkzeugleiste gar nicht siehst.

Mit Rechtsklick platzierst du die Werkbank in deiner Umgebung. Du musst keinen speziellen Ort suchen, man kann sie erstens wieder abbauen und zweitens so viele Werkbänke herstellen und aufstellen, wie man will. Mit Rechtsklick auf die Werkbank in deiner Nähe benutzt du sie, und öffnest dadurch das Craftingfenster.

Die ersten Werkzeuge

Für die Werkzeuge und Waffen benötigst du Stöcke. Lege dazu zwei Holzstapel wie folgt in den Craftingbereich und erzeuge 8 Stöcke:

8 Stöcke bedeutet nur zweimal craften, also zweimal auf das Ausgangsfeld klicken, da mit einem Schritt 4 Stöcke entstehen.

Nun schreiten wir zur Herstellung von Werkzeugen. Das erste machst du komplett aus Holz; eine Spitzhacke, die du brauchst, um Stein abzubauen, mit dem Steinwerkzeuge hergestellt werden. Alle Werkzeuge können grundsätzlich auch aus Holz gebaut werden. Sie sind aber nicht so effektiv und gehen schneller kaputt. Stein ist auf der anderen Seite massenhaft vorhanden und leicht zu beschaffen.

Da man Stein in rauen Mengen findet - sogar mehr als Holz -, ist es nicht sinnvoll mehrere Holzwerkzeuge zu bauen. Stattdessen sollte man sich einen großen Vorrat an Steinwerkzeugen anlegen und ein paar Reservewerkzeuge bei sich tragen. Selbst wenn man in Lava stürzt oder seine Gegenstände anderweitig verliert, ist das vom Material her kein Verlust.

Beachte: Wenn du Blöcke abbaust, die nicht für das jeweilige Werkzeug gedacht sind (z.B. Holz mit einer Spitzhacke abbauen), gehen die Werkzeuge meistens doppelt so schnell kaputt.

Ordne im Craftingfeld Holz und Stöcke wie folgt an:


linksklicke die Holzspitzhacke im Ausgangsfeld und lege sie in ein Feld deiner Werkzeugleiste, am besten das zweite von links für Taste 2. Auf Taste 1 legt man sinnvollerweise seine Hauptwaffe - ein Schwert, das wir aber später herstellen.

Die Anordnung der Rohstoffe bestimmt beim Crafting das Ergebnis. Minecraft toleriert dabei auch, wenn das jeweilige Muster verschoben liegt; eine Werkbank erhält man immer durch ein 2x2-Quadrat aus Holz, es kann links/rechts/oben/unten im Craftingbereich liegen. Aber es muss das Quadrat sein, einfach vier Einheiten Holz können einen anderen Gegenstand ergeben.

Jetzt sammelst du mit der Holzspitzhacke Steine. Wähle die Holzspitzhacke als aktives Werkzeug aus (Taste 2 drücken) und verfahre wie beim Baumfällen, wobei du aber auf Steinblöcke zielst. Ohne Spitzhacke kann man Steinblöcke nur extrem mühsam zerstören ohne dass man dabei Steinblöcke gewinnen würde.

Sammle mindestens 10 Steinblöcke, es dürfen ruhig auch 30 sein und deine Spitzhacke beim Abbau kaputt gehen, solange du dich nicht in ein Fuchsloch eingräbst, aus dem du nicht mehr raus kommst. Wenn du Steine abbaust, werden sie automatisch zu Bruchstein. (Mit normalem, ungebrochenem Stein kann man keine Werkzeuge herstellen.) Auf der Werkbank erstellst du damit dann Steinwerkzeuge. Zuerst eine Stein-Spitzhacke:


Diese hält länger als die Holzspitzhacke und baut Steinblöcke außerdem schneller ab.

Dann ein Schwert:


Mit dem Schwert kann man Tiere töten, vor allem aber Monster jagen und zur Strecke bringen. Die meisten Spieler legen das Schwert auf die Taste 1.

Dann eine Axt:


Mit der Axt geht die Holzgewinnung sehr viel schneller. Man sollte allerdings Laubblöcke nicht mit der Axt entfernen, sondern nur mit der Hand, da sich die Axt dabei sehr schnell abnutzt.

und ggf. eine Schaufel.


Diese hilft dir, schneller Erde, Kies und Sand abzubauen, was beim Bau des Unterschlupfs hilft.

Die Anordnung der Materialien ähnelt der Form des Objekts, das man herstellt. Zudem unterscheiden sich beispielsweise Holz-, Stein-, Eisen- usw. -schwerter dadurch, dass an Stelle von Holzbrettern Bruchsteine, bzw. Eisenbarren in das Craftingfeld gelegt werden.

Dein Werkzeug - egal ob aus Holz oder Stein - legst du jedenfalls in deine Werkzeugleiste und dann auch gleich los: Mit der Axt sammelst du jetzt ordentlich Baumstammblöcke, mit dem Schwert tötest du gegf. Kühe und Schweine und sammelst ihr Fleisch.

Kohle & Fackeln

Datei:Coalingame2.png

Kohleerz an der Oberfläche

Das wichtigste „Werkzeug“ in Minecraft ist wohl die Fackel. In der Nacht und in Höhlen spenden sie Licht, wodurch man nicht fast blind gegen Monster antreten muss. Eine weitere besondere Eigenschaft ist jedoch, dass Lichtquellen verhindern, dass in ihrer Nähe bestimmte Monster erscheinen („spawnen“). In einem gut ausgeleuchtetem Raum können keine Monster spawnen und somit ist man in ihnen sicher, wenn sie geschlossen sind. Für die erste Nacht braucht man nicht mehr als 4 Fackeln, eigentlich nur 2, aber weniger kann man nicht herstellen. Die Beschaffung der nötigen Rohstoffe ist allerdings etwas problematischer, als bei Spitzhacke und Axt.

Für Fackeln benötigt man Kohle:

Man findet es relativ häufig und in vergleichsweise großen Vorkommen, auch an der Erdoberfläche, und man kann es mit jeder Spitzhacke abbauen. Solltest du auf die Schnelle keine Kohle finden, kannst du dir auch aus Baumstämmen Holzkohle machen. Holzkohle zählt als vollwertiger Ersatz für Kohle. Auch bei der Herstellung von Fackeln. Allerdings ist dafür der Ofen notwendig und etwas Zeit.

Ofen

Mit Bruchstein kannst du auch einen Ofen craften:


Den Ofen kannst du in die Nähe deiner Werkbank stellen. Er dient unter anderem der Herstellung von Metallbarren, Ziegelsteinen und Glas, aber auch zum nicht unwichtigen Kochen von Nahrung und der Herstellung von Holzkohle. Anders als bei der Werkbank muss man nur einen beliebigen Brennstoff hineinlegen sowie das, was man schmelzen, kochen, brennen oder backen will. Als Brennstoff funktioniert Kohle, aber auch Baumstämme, Holzblöcke und Stöcke, sogar diverse andere Gegenstände aus Holz. Die Brennstoffe unterscheiden sich nur darin, wie schnell sie abbrennen. Eine Einheit Kohle brennt sehr viel länger als ein Stock und man kann deswegen damit mehr Einheiten eines Gegenstands schmelzen, backen etc. Baumstämme brennen jedoch nicht länger als Holzblöcke, und sind somit als Brennstoff nicht zu empfehlen (Wir erinnern uns: 1 Baumstamm = 4 Holzblöcke).

Der Ofen erzeugt nur jeweils einen Gegenstand über etliche Sekunden. Allerdings läuft er vollautomatisch. Sobald der Rohstoff aufgebraucht ist, wird auch kein neues Brennmaterial angetastet, das Feuer geht von selbst aus. Für deine Holzkohle könntest du also ganze Stapel Holz als Rohstoff und Holzbretter als Brennmaterial einfüllen, etwas anderes machen und später dann die Holzkohle aus dem Ofen holen und deine Fackeln herstellen:



Lege oben Baumstämme in das Feld, und unten Holzbretter; sobald das erste Stück Holzkohle fertiggestellt ist, nimm dieses und lege es in das Feld für das Brennmaterial, um die restlichen Baumstämme in Holzkohle zu verwandeln - außer du willst unbedingt Holz vernichten. Holzkohle ist als Brennmaterial sehr viel effektiver als Holz. Man kann mit einem Stück Holzkohle und 8 Baumstämmen 8 Stück Holzkohle herstellen, hingegen mit 2 Holzbrettern als Brennmaterial nur 3 Stück Holzkohle.

Nahrung

In den Schwierigkeitsgraden Friedlich und Einfach wirst du den ersten Tag und die darauffolgende Nacht mit keinem bzw. wenig Hunger zubringen. Ab Normal und besonders Hardcore muss man sich sofort um Nahrung Gedanken machen, wenn man nicht durch Hunger sterben will. Am ersten Tag kann man nur an wenig Nahrung gelangen; vieles erfordert das Töten von Zombies, Skeletten und Spinnen, die erst in der Nacht auftauchen.

In der Regel gibt es zuerst keine andere Lösung als verrottetes Fleisch, das man von Zombies unbegrenzt in größerer Menge bekommt. Das führt zwar zu einer Art Vergiftung, sättigt aber. Wenn man mehrere Stücke verrottetes Fleisch auf einmal isst, ist die negative Auswirkung in Relation sehr gering und man regeneriert seine Gesundheit.

Eichenbäume lassen so selten Äpfel fallen, die zudem so wenig sättigen, dass man sie auch im späteren Spiel nicht als einzige Nahrungsquelle nutzen kann. Am ersten Tag ist aber jeder Apfel besser als nichts.

Einige Tiere droppen zwar Fleisch wenn man sie tötet, aber es spawnen keine neuen und man muss immer weiter laufen bis man sie züchten kann. Man muss daher abwägen, wieviele Tiere man für sein Überleben opfert. Auf alle Fälle muss man das Fleisch braten, rohes Fleisch zu essen ist höchste Verschwendung. Man sollte deswegen die Tiere paaren oder züchten.

In der ersten Nacht kann man sich auch Fäden von Spinnen besorgen, mit denen man eine Angel bauen kann und Fische angeln um über die ersten Tage zu kommen.

Pflanzen wie Weizen brauchen vorallem erst mal Zeit zum Wachsen und Vermehren. Mit Knochenmehl, das man von Skeletten erhält, kann man die Ernte beschleunigen, aber man wird viele Tage brauchen bis man genügend Weizen hat. Da Weizen auch zur Tierzucht benötigt wird, sollte man am ersten Tag so viel hohes Gras wie möglich zerstören, Samen sammeln und so bald es geht einen Acker anlegen. Wie für alle Gegenstände gilt nach Möglichkeit alles zu sammeln, was man finden kann, beispielsweise auch Pilze und Kürbisse. Zombies lassen sehr selten eine Kartoffel fallen.

Pilze sind schwer zu züchten, wenn man aber genügend findet kann man Pilzsuppe daraus machen und die ersten Tage damit überbrücken.

Der erste Unterschlupf

Datei:Erste Unterkunft.png

Kleine Höhle in einem Erdhügel

Die ganze Arbeit deines Tages hat nur ein Ziel: eine sichere Unterkunft für die erste Nacht zu bauen. Wenn du dich stark genug fühlst, kannst du natürlich auch einfach keinen Unterschlupf bauen und um das Überleben kämpfen oder deine Zeit in den Höhlen verbringen. Da du wahrscheinlich nicht mehr allzu viel Zeit bis zum Sonnenuntergang hast, solltest du für die erste Nacht einfach eine Höhle in einen Berg oder in den Boden graben, denn das geht am schnellsten, vor allem, wenn du dich mit einer Schaufel in einen Erdhügel gräbst und nicht durch Stein.

Du brauchst nur einen Raum, der zwei Blöcke hoch ist und gegf. Platz für dein Bett bietet, also drei Blöcke breit und lang ist. In der Regel macht man einen 5 Block tiefen und 3 Block breiten Raum, natürlich geht's auch größer und höher. Baut man ein 3x3x2-Gebäude selber, braucht man schon 45 Blöcke für Wände und Dach, aushöhlen muss man hingegen nur 20 Blöcke.

Ein ein Block großes Loch auf der Seite (wie in der Abbildung) ist zu klein für fast alle Monster (ausgenommen Babyzombies), die an der Oberfläche spawnen - durch ein Loch im Dach allerdings könnten Skelette, Zombies und Creeper durchfallen. Spinnen können klettern, daher muss der Unterschlupf ein geschlossenes Dach haben.

Werkbank und Ofen solltest du in den Unterschlupf stellen, dazu eine Truhe für alle deine gesammelten Gegenstände. Objekte wie die Werkbank lassen sich abbauen wie Holz und woanders platzieren, auch wenn sie nicht besonders teuer in der Herstellung sind.

An den Innenwänden befestigst du Fackeln. Sobald es Nacht wird, geh rein und verschließe den Eingang am besten mit einem Erdblock. Du kannst natürlich auch eine Tür herstellen und einbauen.

Wenn du ein Bett hast, musst du es dann nun nur noch rechtsklicken. Sofern keine Monster in einem relativ kleinen Radius sind, legst du dich ins Bett und wachst nach kurzer Zeit am nächsten Morgen auf. Mutige platzieren Betten auch gern mal in offener Fläche und schlafen darin. Solange keine Monster in der Nähe sind, kann das auch funktionieren. Was du ohne Bett während der Nacht tun könntest, erfährst du weiter unten. Wenn du Monster jagen willst, musst du auch das am ersten Tag vorbereiten.

Der erste Unterschlupf ist in der Regel nur ein Provisorium, bis man seine eigentliche Basis gebaut hat, was je nach persönlichen Ansprüchen einige Tage dauern kann. Auf Erkundungsexpeditionen kann/muss man mehrere derartige provisorische Unterschlupfe anlegen. Ein Bett kann man dabei immer wieder abbauen und an der nächsten Zwischenstation aufstellen und benutzen, falls man nicht genügend Wolle hat um in jeder Station ein Bett zu errichten (was erheblich besser wäre).

Bett

Ein Bett ist ausgesprochen nützlich, weil man damit die Nacht überspringen kann und weiterbauen, ohne von Monstern gestört zu werden. Es muss dazu in einem sicheren Raum stehen.

Das eigentliche Problem ist, dass man drei Einheiten Wolle braucht, um ein Bett herzustellen. Dazu muss man mit etwas Glück ein paar Schafe finden und töten. Die Schafe zu scheren ist sehr viel besser - dafür braucht man aber zwei Barren Eisen für die Herstellung der Schere. Eisen findet man an der Oberfläche und relativ leicht im Felsen dicht unter dem Erdboden wenn man etwas gräbt. Man braucht es auch für einen Eimer, der in den ersten Tagen schon wichtig sein kann.

Weiße Wolle kann man auch aus Spinnenfäden herstellen, wobei man für einen Block 4 Fäden braucht. Zwar wird man kaum in der ersten Nacht genügend Fäden für ein Bett zusammenkriegen, kann aber ggf. den fehlenden letzten Block erhalten, wenn man durch das Töten von Schafen nur zwei gekriegt hat.

Hier das Rezept für ein Bett:


Statt Weißer Wolle geht auch jede andere Wolle. Man kann Wolle beliebiger Farbe mischen, die Farbe des Bettes wird aber durch die Zutaten in keiner Weise verändert.

Tageszeit

Für das Ausführen der oben beschriebenen Schritte hast du weniger als 10 Minuten Zeit. Wenn du bei Einbruch der Dunkelheit noch keine Fackeln hättest, würde die Nacht sehr unangenehm werden. Schaue deshalb ab und zu auf den Sonnenstand: Wenn die Sonne genau über dir steht, ist Mittag, und du hast noch fünf Minuten Zeit. Wenn die Sonne sich schon herabsenkt, geht der Tag zu Ende. Wenn die Sonne steigt, hast du noch Zeit. Die Dämmerung erfolgt schnell und dann kann man insbesondere im Wald bald nichts mehr erkennen, wenn man die Helligkeit nicht auf hell stellt. Außerdem spawnen die ersten Monster.

Übrigens geht die Sonne immer im Osten auf und geht im Westen unter, so kannst du also auch leicht die Himmelsrichtungen bestimmen, wobei man die an der schnelleren Bewegung der Wolken in gleicher Richtung leichter erkennt. Noch leichter geht das aber mit der Taste F3, wo dir der sogenannte Debug-Bildschirm eingeblendet wird. Du kannst dort die unterschiedlichsten Daten ablesen. Der Mond zieht exakt die gleiche Bahn, allerdings in der Nacht; er geht am Abend auf und am Morgen unter. Obwohl es Mondphasen gibt, hält der Mond immer exakt die der Sonne entgegengesetzte Position. Steht der Mond im Zenit, ist also Mitternacht.

Die erste Nacht

Wenn du keine Wolle gefunden hast, um ein Bett zu craften, kannst du die Nacht dazu nutzen, um dir einen Vorrat an Bruchstein und Erde anzulegen. Dazu vergrösserst du einfach deine Höhle, wobei du automatisch viele Blöcke erhältst. Mit etwas Glück findest du sogar Eisenerz. Pass aber auf, dass du dich nicht nach draußen gräbst oder in einen Hohlraum, in dem Monster auf dich warten.

Du kannst dich nachts auch auf Monsterjagd machen und nützliche Gegenstände ergattern. Beispielsweise Fäden von Spinnen, mit denen du eine Angel herstellen kannst um Fische zu angeln oder du dein erstes Bett fertig craften kannst. Auch Skelette und Zombies lassen nützliche Gegenstände fallen.

Die Monsterjagd muss aber vorbereitet sein. Zum einen brauchst du natürlich dein Schwert, aber auch Platz für die Kämpfe. Eine größere ebene Fläche sollte mit Fackeln gut ausgeleuchtet werden; in Sand- oder Eiswüsten sieht man die Monster auch ohne Lichtquellen sehr gut. Wälder bzw. Hügel sind gefährlich weil man hängen bleiben und dadurch getötet werden kann. Außerdem sollte man zu essen haben um sich von seinen Verletzungen erholen zu können. Dazu zieht man sich immer wieder in seinen Unterschlupf zurück und verschließt den Eingang hinter sich.

Man kann auch von seinem Unterschlupf aus durch ein kleines Loch kämpfen. Das ist besonders empfehlenswert da man es mit relativ großen Mengen an Monstern zu tun kriegt und man von Skeletten beschossen wird, während man mit einer Gruppe von Zombies kämpfen muss.

Die größte Bedrohung stellen die zum Markenzeichen von Minecraft gewordenen Creeper dar. Man hört sie nicht kommen, nur kurz zischen wenn sie sich neben dem Spieler aufblähen und explodieren, wodurch der Spieler sehr schwer bis tödlich verletzt wird, und die Umgebung ebenfalls schwer zerstört wird. Sie können dadurch auch den Unterschlupf zerstören.

Alternativ kann man ohne Bett die nur etwa 10 Minuten dauernde Nacht einfach aussitzen. Spinnen werden bei Tageslicht passiv, solange man sie nicht angreift, Zombies und Skelette fangen Feuer und sterben daran nach kurzer Zeit. Creeper jedoch bleiben und verschwinden erst im Laufe des Tages von selbst. Deswegen muss man sich nach einer Nacht besonders vorsehen.

Besser ist, man gräbt sich ein wenig durch die Umgebung um mehr Steine, Eisen und Kohle zu bekommen. Dabei muss man sich vorsehen, nicht in unterirdische Schluchten zu stürzen oder z.B. in Lava zu geraten. Vorallem muss man aber im Abstand von idealerweise 5 Blöcken eine Fackel platzieren, da sonst Monster im selbst gegrabenen Tunnel spawnen und in den Rücken fallen können.

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