Minecraft Wiki
Advertisement
Baustelle
Diese Seite wird gerade von Jason135792 neu erstellt oder grundlegend überarbeitet.
Fragen und Vorschläge bitte in die Diskussion. Fortschritt: HeartHeartEmpty HeartEmpty HeartEmpty HeartEmpty HeartEmpty HeartEmpty HeartEmpty HeartEmpty Heart


Weitere Informationen zum Umbau dieser Seite findest du unter Ackerbau/Umbau. Bitte nutze die Diskussionsseite dort und nicht die auf der Hauptseite.


Weizen kann mithilfe von Weizenkörnern auf Ackerboden gezüchtet werden. Mit der Zeit wächst es immer weiter und kann schließlich zur Gewinnung von Weizen geerntet werden. Samen können aus Gras oder durch das Ernten von Getreidepflanzen in NPC-Dörfern gewonnen werden.

Karotten und Kartoffeln können ebenfalls auf Ackerboden gezüchtet werden und weisen ähnliche Eigenschaften auf, wie der Weizen, weshalb diese drei Pflanzen hier zusammengefasst behandelt werden. Sowohl Karotten, als auch Kartoffeln können auf den Feldern in NPC-Dörfern gefunden und von Zombies gedroppt werden.

Alle drei Pflanzen können sowohl mit Hilfe von Wasser, als auch durch Kolben geerntet geerntet werden, wobei letzteres so ineffektiv ist, dass es hier nicht näher erläutert werden soll. Eine vollautomatische Farm ist beim Anbau von Weizen leider nicht möglich, da es sich zwar automatisch ernten, aber nicht automatisch anpflanzen lässt.

Im folgenden werden unterschiedliche Möglichkeiten aufgelistet, eine Farm für Weizen, Karotten und/oder Kartoffeln zu bauen. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es kann durchaus weitere Möglichkeiten geben, die hier aber nicht beschrieben werden. Alle Farmen sind nach dem Anspruch an ihren Erbauer geordnet, wobei die einfachen Farmen am Anfang und die schweren am Ende des Artikels stehen.

Farm 1

Diese Farm nutzt die Tatsache aus, dass Weizen, Karotten und Kartoffeln von Wasser zerstört werden. Sie ist relativ einfach zu realisieren und beim Bau der Farm wird kein besonderes Wissen vorrausgesetzt. Die Effiziens dieser Farm ist mittel bis hoch, da sie eine relativ große Menge Getreide zur selben Zeit abernten kann, hierfür aber einige schwer zu beschaffende Gegenstände wie Kolben und Redstone benötigt werden.

Materielien

Zum Bau dieser Farm werden folgende Gegebenheiten, Werkzeuge und Materialien benötigt:

Übersicht

Wenn die Farm, wie im Beispiel, auf dem Boden gebaut wird, erstreckt sie sich über eine Höhe von 3 Blöcken, die hier im Querschnitt als Ebene -1 bis 1 dargestellt sind. Ebene 0 ist die oberste Erdschicht. Sie belegt eine Fläche von 10x16 Blöcken.

Ebene -1 Ebene 0 Ebene 1

Bauanleitung

Schritt Beschreibung Bild
1 Zuerst muss ein geeigneter Platz gefunden werden. Hierfür eignen sich am besten ebene Flächen, allerdings kann eine solche Farm bei entsprechender Beleuchtung auch unterirdisch angelegt werden. Für die hier beschriebene Farm benötigt ihr eine Fläche von 10x10, sowie Platz für den Sammelpunkt der Drops (s. unten). Datei:Getreidefarm01.png
2 Als nächstes müssen zwei 6 Blöcke lange Kanäle angelegt werden (grün markiert), sodass zwischen diesen Kanälen ein 8x6 Blöcke großes Feld entsteht (rot markiert). Am unteren Ende dieser Kanäle, also quasi am 7. Block, werden diese mit einem weiteren, diesmal aber 2 Blöcke tiefen Kanal, verbunden (gelb markiert). In der Mitte dieses Kanals sollte gegenüber des eben entstandenen Feldes ein 2x5 Blöcke großes Loch ausgehoben werden (orange markiert). Hier werden sich am Ende die Drops sammeln. In den beiden zuerst gebauten Kanälen wird jetzt jeweils am oberen Ende eine Wasserquelle platziert. Datei:Getreidefarm02.png
3 Oberhalb des freigehaltenen 8x6 Feldes wird nun ein weiteres 2 Blöcke tiefes Loch der Größe 8x3 ausgehoben. Hier wird nun die Technik untergebracht. Zuerst wird auf der zum 8x6 Feld angrenzenden Seite eine Reihe aus 8 Kolben und darüber eine Reihe aus 8 Redstone-Verstärkern angeordnet, wobei der Pfeil auf den Verstärkern in Richtung des Kolbens zeigen muss. Zum Abschluss müssen die Verstärker mit Redstone verbunden und ein Hebel an einer beliebigen Stelle angebracht werden. Datei:Getreidefarm03.png
4 Auf den Kolben wird nun jeweils ein Sandblock platziert. Zum Ausfahren der Kolben wird nun der eben platzierte Schalter umgelegt. Die Redstone-Verstärker werden nun mit Erde abgedeckt. Als nächstes wird ein Kranz, der auf Höhe des Sandes sowohl den Redstone, als auch die seitlichen Kanäle abdeckt, aus einem beliebigen Material (hier: Erde) errichtet (s. Bild). Datei:Getreidefarm04.png
5 Jetzt muss nur noch der Ackerboden hergerichtet, die Samen eingepflanzt und gewartet werden, bis der Weizen reif ist. Wenn dies der Fall ist, wird der Schalter umgelegt. Durch das Wasser wird der Weizen dann geerntet und sammelt sich am Ende der Kanäle. Wenn alles abgeerntet ist wird der Schalter erneut betätigt, sodass kein Wasser mehr fließt und neuer Weizen angepflanzt werden kann. Datei:Getreidefarm05a.png

Erweiterung

In Arbeit

Farm 3

Hier wird die TTT-Weizenfarm vorgestellt, mit der gleichzeitig bis zu 105 Weizen sowie große Mengen Weizenkörner geerntet werden können. Der Name TTT leitet sich von einem typischen baulichen Element ab.

Wie so oft bei solchen Projekten ging es in erster Linie nicht um die Notwendigkeit dazu: An Nahrung gibt es in Minecraft nun wirklich keinen Mangel. Vielmehr war die Idee reizvoll, eine große Weizenfarm zu konstruieren, die nur einen einzigen Kolben benötigt. Und diese Technik ist (mit den üblichen spieltechnischen Einschränkungen) auch sehr schön erweiterbar, immer mit nur einem Kolben. Dies wird jedoch zunächst der Phantasie des Benutzers überlassen. Ganz unten stehen einige Überlegungen dazu.

Funktionsweise

Der Kolben dient als Sperre für eine Wasserquelle. Wird er gelöst, d. h. eingefahren, ergießt sich das Wasser in ein System verzweigter Kanäle. Das Wasser fließt über das gesamte Weizenfeld und erntet es ab. Der Weizen und die Weizenkörner werden in einen weiteren Kanal gespült und dort zu einem Aufsammelpunkt getragen.
Die Aussaat muss natürlich immer von Hand erfolgen, der Weizen wächst nicht von alleine nach. Die Umwandlung in Ackerboden mittels einer Hacke ist jedoch nur einmal, vor der ersten Aussaat, erforderlich. Das gesamte Feld ist bewässert, und somit bleibt der Ackerboden erhalten.

Schritt für Schritt erklärt

Die Grundfläche für die Farm beträgt 17x18 Blöcke. In den Bildern ist das Gebiet durch die dunkelgrün-braune Umrandung verdeutlicht. Der gelbe Rahmen zeigt die Position und Ausdehnung (7x15) des Weizenfeldes. Die Farm kann mit beliebigen Materialien gebaut werden. In dieser Anleitung ist zur Veranschaulichung jede Konstuktionsebene mit einem anderen Material gebaut.

Datei:Wheat auto farm01.png

An der Vorderkante des Feldes liegt der Transportkanal, der den geernteten Weizen und die Weizenkörner in Richtung Mitte befördert. Die vorderen Bruchsteine dienen nur der Zierde. Die beiden Wasserblöcke hinter dem Feld bewässern den Teil, der von dem Kanal nicht erreicht wird. Ganz hinten in der Mitte ist schon das Redstone-Kabel für die Kolbenschaltung zu erkennen.

Datei:Wheat auto farm02.png

Beginnend über der Ziermauer, werden rechts und links je 12 Blöcke lange Mauern gezogen. Daran anschließend werden die Mauern stufenförmig fortgesetzt, bis sie sich in der Mitte treffen. Am mittleren Stein wird ein Hebel angebracht. Die rechte und linke Seite werden - direkt im Anschluss an das Feld - miteinander verbunden, so dass die beiden Wasserquellen verdeckt werden. Der entstandene Innenbereich wird nun, bis auf die schmalste Stelle unten, komplett aufgefüllt.

Datei:Wheat auto farm03.png

Auf den soeben aufgefüllten Bereich wird nun die nächste Ebene gebaut. Hier wurde Sandstein genommen. Jetzt müsste auch klar werden, warum diese Konstruktion TTT-Weizenfarm genannt wurde. Die T-förmigen Sandstein-Strukturen bilden Kanäle, durch die das Erntewasser fließen wird.

Datei:Wheat auto farm04.png

Für die nächste Ebene wurde Ziegelstein genommen. In der Mitte ist bereits der Kolben zu sehen. Er ist nach oben gerichtet und momentan noch eingefahren. Die Symmetrie der Anlage ist übrigens entscheidend für einen gleichmäßigen Wasserfluss über dem Weizenfeld.

Datei:Wheat auto farm05.png

Die oberste Ebene umschließt den Kolben U-förmig und lässt Platz für einen Wasserblock. Diese eine Wasserquelle wird die gesamte Ernte erledigen. Der Kolben ist jetzt ausgefahren und blockiert so das Wasser. An der Rückseite der Mauer sieht man den Hebel, mit dem der Kolben bedient wird. Ein Hebel ist erforderlich, nicht etwa ein Knopf, da das Wasser einige Zeit für die Ernte benötigt.

Datei:Wheat auto farm06.png

Hier ist die Verschaltung des Kolbens zu sehen. Dafür wurde ein Teil der Anlage kurzfristig wieder entfernt. Unterhalb des Kolbens ist eine Redstone-Fackel auf einem Block platziert. Sie bewirkt, dass der Zustand des Kolbens für gewöhnlich aktiv, d. h. ausgefahren ist. Zu dem Block mit der Fackel führt ein Redstone-Kabel bis zur Außenwand der Anlage, wo der Hebel sitzt.

Datei:Wheat auto farm07.png

Das Feld ist voll, der Weizen ist bereit für die Ernte. Die Position des Hebels auf der Rückseite der Anlage ist natürlich unpraktisch. Es bietet sich an, ihn direkt neben dem Aufsammelpunkt zu platzieren. Die entsprechende korrekte Verschaltung sei jedem selbst überlassen.

Datei:Wheat auto farm08.png

Der Hebel wurde betätigt, das Wasser fließt über das Feld. Wenn der Weizen und die Weizenkörner (nach ca. 10 Sekunden) vollständig in den Transportkanal gespült worden sind, kann der Wasserfluss wieder unterbrochen werden. Dann erst beginnt der Transportkanal, die Ernte in die Mitte zu befördern.

Erweiterung

Noch viel mehr als bei der Anlage selbst, ist eine Erweiterung der Farm ein rein intellektuelles und künsterisches Problem, keines der Notwendigkeit. Man könnte sich beispielsweise die Aufgabe stellen, die Farm doppelt so viel Weizen produzieren zu lassen. Um der ganzen Sache einen zusätzlichen Reiz zu verleihen, könnte man sich die Beschränkung auferlegen, für jede Konstruktion, und sei sie noch so umfangreich, immer nur einen einzigen Kolben zu verwenden.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Höhere Automatisierung. ein Trichter in der Mitte des vorderen Transportkanals mit einer Truhe darunter sammelt die Ernte automatisch ein und verstaut sie.
  • Mehrere Anlagen übereinander. Entweder mit verbundenen Wasserkanälen und nur einem Kolben, oder mit separaten Kolben und Wasserquellen.
  • Ein tieferes Feld. Dies würde eine Stufenbauweise unumgänglich machen, da das Wasser nur 7 Blöcke in einer Ebene fließt. Die Kanäle des Erntewassers könnten unverändert bleiben.
  • Ein breiteres Feld. Dafür müssten das Kanalsystem des Erntewassers erweitert werden. Weitere Verzweigungen und Ebenen wären notwendig. Der Transportkanal müsste länger, also auch gestufter werden.
Datei:Wheat auto farm10.png

Hier wird die TTT-Farm in doppelter Breite gezeigt. Das Erntewassersystem ist recht einfach zu erweitern, die Kanal-Verzweigungen werden einfach breiter angelegt. Tatsächlich benötigen die Erntewasserkanäle lediglich eine weitere Ebene.
Der Transport- und Bewässerungskanal (unterer Bereich der Anlage) dagegen wirft einige Probleme auf. Dazu muss man wissen, dass die Bewässerung nur in der gleichen Ebene (Y-Koordinate) funktioniert: Ein Wasserblock z. B. in Ebene 64 bewässert nur Ackerboden auf Ebene 64. Der Transportgraben kann also nur in einer Breite von sieben Blöcken bewässern, weil er dann eine Ebene hinunter muss, um weiter zu fließen.
Eine naheliegende Idee wäre, in der Mitte des Weizenfeldes einen Wasserblock zur Bewässerung zu platzieren. Nun passiert Folgendes: Wenn das Erntewasser zu fließen beginnt, stoppt es beim platzierten Bewässerungsblock, obwohl es noch nicht die maximale Flussweite von acht Feldern erreicht hat. Das Erntewasser wird sogar in mehreren Blöcken Breite abgestoppt. Es gelangt garnicht bis zum Transportgraben.
Die hier vorgeschlagene Lösung ist nicht sehr zufriedenstellend, löst aber zumindest die geschilderten Probleme. Der Transportkanal wird mit drei Wasserquellen gestartet, hier durch die dunkelblaue Markierung angezeigt. Dort fließt das Wasser nicht, Weizen und Weizenkörner bleiben hier hängen. Das Transportwasser fließt zu den mit der hellblauen Markierung versehenen Stellen, wo die sich Drops ansammeln. Im Grunde ist der Transportkanal hier überflüssig, da man ohnehin die gesamte Breite der Anlage abgehen muss. Die Transportkanäle lassen sich aber miteinander verbinden.

Advertisement